Geschichte des Gymnasiums

Gründung der ehemaligen Realschule im Jahr 1903 in Nymburk

Aus historischen Quellen wissen wir, dass die Stadt Nymburk und mit ihrem Schulwesen eine bemerkenswerte Geschichte hat.

Über die Möglichkeit, eine Mittelschule in Nymburk aufzubauen,  wurde im Jahre 1848 nachgedacht. Nach dem 1848 Revolution kam es zu der Befreiung des Volks und der Politik. Die Vorschläge, die Realschule aufzubauen kam meisten von  ärmeren und jüngeren Bürgern, die konnten ihre Kinder nicht in andere Städte auf Gymnasium schicken konnten. Dieser Versuch und andere in den Jahren 1870, 1888 und 1897 blieben erfolglos.

Die Möglichkeit, die Mittelschule in Nymburk aufzubauen, war auch ein Teil des Wahlprogrammes. Alle einflussreichen Beamte haben kennt, dass die Realschule in Nymburk eine gute Idee sei. Der Hauptinitiator war der Bauer Josef Červený. Am 30. 10. 1901 habender Stadtrat und der lokale Schulrat den ausgearbeiteten Vorschlag voröffentlich. Nach den Wahlen im Jahr 1902 hatte Nymburk einen neunen Bürgermeister, Josef Červený. Nach dem alle Vorbereitungen beendet waren, wurde die erste Klasse der Realschule am 18. September 1903 eröffnet. Der Direktor war Josef Materna, der Lehrer in der Realschule in Mladá Boleslav gewesen war. Der erste Lehrer war Bernard Dolák.

Die erste Klasse besuchten 53 Schüler. Sie mussten für die Aufnahmeprüfung 4, 20 Kronen bezahlen. Das Schulgeld war 1.410 Kronen pro Semester. Für Schulbedarf haben sie zwei Kronen bezahlt und die Benutzung der Turnhalle war eine Krone.

Der Bau des neuen Gebäudes im Jahr 1907 und die Verstaatlichung der Realschule

Im Schuljahr 1906/1907 hatte die Realschule schon vier Klassen und 245 Schüler. Im Jahr 1907 wurde schon ein neues Gebäude für die Realschule gebaut.  Am 16. September 1907 ist die Realschule ins neue Gebäude umgezogen. Die Realschule hatte 90 neue Schüler in dem ersten Jahrgang.

Das Schulgebäude war eine der modernsten Gebäude der Welt. Am ersten Februar im Jahr 1908 bekam die Realschule einen neunen Direktor, František Krátký. Am ersten September wurde die Realschule verstaatlicht. Am Ende des Schuljahrs fand das erste Abitur in der Realschule statt.

Die Zeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs

In dem ersten Weltkrieg sind viele Lehrer und Schüler an die Front gegangen. Nach 1918 ist die Anzahl der Klassen und Schüler wieder angestiegen – 16 Klassen und 662 Schüler.

Seit dem Schuljahr 1926/1927 gab es neben der Schule einen neuen modernen Sportplatz. Auf diesem Sportplatz wurden im Jahr 1929 große Sportspiele veranstaltet. In diesem Jahr bekam auch die Realschule einen neunen Direktor, Alois Kulhánek. Er war hier nur zwei Jahre, dann ist Adolf Holk gekommen und im Jahr 1932 war der Direktor Dr. Jindřich Voženílek.

Vom ersten September 1935 wurde aus der Realschule das Realgymnasium. Das Gymnasium hatte das erste Abitur während der nationalistischen Besetzung. Die Turnhalle des Gymnasiums wurde jetzt ein militärisches Lager. Der südliche Teil des Gymnasiums wurde zur deutschem Volkschule. Nach Beendigung des Krieges im Mai 1945 wurde das Gymnasium in ein russisches Militärkrankenhaus. Erst im Schuljahr 1949/1950 wurde das Gebäude wieder eine Schule.

 
J. W. Goethe: Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun.